Wortgefechte mit guten Argumenten 

Justus beim Landesentscheid Jugend debattiert

Für jedes gute Argument gibt es auch gute Gegenargumente. Dies ist für die vier Debattant:innen des Regionalverbundes Osnabrücker Haseland, die am Landesentscheid Jugend debattiert 2026 teilnahmen, eine Selbstverständlichkeit. Am 10. März mussten sie es noch einmal öffentlich im niedersächsischen Landtag unter Beweis stellen. In zwei Debatten fochten Justus Vonstrohe aus Bramsche und Anna-Lena Renze aus Bersenbrück für die Sekundarstufe II sowie Luis Kohkemper von der Angelaschule Osnabrück und Johann Kempe aus Bersenbrück für die Sekundarstufe I Wortgefechte auf hohem Niveau aus. Jeweils einmal auf der Pro-Seite und einmal auf der Contra-Seite galt es, nicht nur die besten Argumente zu haben, sondern inhaltlich und sprachlich zu überzeugen. In den Debatten ging um die Einführung einer Kindergartenpflicht für Kinder ab 3 Jahren, den Mindestlohn für arbeitende Strafgefangene, ein verpflichtendes Politikpraktikum für Schüler:innen sowie die Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr über Randsportarten berichten soll. „Die gesellschaftliche Debatte und die in der Politik können von den jungen Debattierern viel lernen“, unterstreicht die Schirmherrin der Veranstaltung, Landtagspräsidentin Hanna Naber, vor dem Landesfinale: „Nämlich der anderen Seite zuzuhören, aufeinander einzugehen, Kompromisse vorzubereiten.“ 

Vor dem Finale war für unsere Teilnehmer:innen leider Schluss. „Es hat trotzdem viel Spaß gemacht, einmal im Niedersächsischen Landtag zu debattieren“, findet Justus. Vor allem, weil die vier Engagierten aus dem Regionalverbund ihre Bekannten wiedergetroffen hätten, die vor Kurzem mit ihnen im Rhetorikseminar im LWH Lingen die Kontroverse trainiert hätten. Im nächsten Jahr wäre Justus deshalb gern wieder dabei.

(Rita Cremering)
 

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Greselius-Gymn…
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