Das Fach Werte und Normen hilft Jugendlichen, sich selbst besser kennenzulernen und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Es begleitet sie in einer wichtigen Lebensphase und unterstützt sie dabei, eine selbstbewusste, reflektierte und empathische Persönlichkeit zu entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wer bin ich? Was ist richtig und falsch? Wie wollen wir zusammenleben? Wie sieht eine gute Zukunft aus? Ziel ist es, Verantwortung zu übernehmen – für das eigene Leben, für andere Menschen, für unsere Umwelt und für ein friedliches, tolerantes Miteinander.
Der Unterricht ist nicht an eine bestimmte Religion gebunden. Er orientiert sich an grundlegenden Werten wie Menschenwürde, Menschenrechten, Demokratie und Freiheit. Damit bietet das Fach wichtige Orientierung in einer komplexen, globalisierten Welt und stärkt die Fähigkeit, kritisch zu denken und eigene Urteile zu bilden.
In der Sekundarstufe I beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit zentralen Themenbereichen wie Identität, Moral und Ethik, Zukunft, Wirklichkeit sowie Religion und Weltanschauung. Dabei lernen sie, genau wahrzunehmen, zu reflektieren, zu diskutieren und begründet zu urteilen.
In der Sekundarstufe II werden diese Fragen vertieft – etwa im Blick auf Individuum und Gesellschaft, gutes Handeln, das Wesen des Menschen sowie Wissen und Glauben.
Werte und Normen bedeutet: mitdenken, mitreden, Verantwortung übernehmen – und die eigene Haltung für ein bewusstes und engagiertes Leben entwickeln.


