Weihnachtskonzert

Bramsche. Mit weihnachtlichen Klängen, doch ebenso auch mit Titeln aus der Unterhaltungsmusik, erfreuten etliche Schülerinnen und Schüler des Bramscher Greselius-Gymnasiums das Publikum im Rahmen eines Weihnachtskonzertes.

Es tut sich was im aktiven Musikleben der Schule. Der neue Musiklehrer Lutz Henschen hatte gleich zwei neue Ensembles auf die Beine und die Bühne gestellt. Eröffnet jedoch wurde der Abend von der Streicherklasse der Jahrgangsstufe sechs. Seit einem starken Jahr an den Instrumenten, traten die Mädels und Jungs an den Geigen, Celli und am Kontrabass gleich mit drei Stücken auf. Mit zwei Weihnachtsliedern und einem Titel über die Ferien, bei dem die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen waren, zeigte die Streicherklasse unter der Leitung von Markus Steiner und Michael Beerbom, was sich in relativ kurzer Zeit doch schon so alles auf den jeweiligen Instrumenten erreichen lässt.  

Junge Formation

Danach war die neue Juniorband unter der Leitung von Lutz Henschen an der Reihe. Nicht nur weihnachtliches Liedgut hatte die Band im Repertoire. Die Filmmusik aus Harry Potter war von der jungen Formation zusätzlich eingeübt worden. Mit Justus Vonstrohe, ebenfalls ein Sechstklässler, trat der erste Solist des Abends auf. Nach zwei Stücken unbekannterer Komponisten ließ er, zusätzlich begleitet durch Johanna Lange und Isabelle Kottke mit ihren Klarinetten, eines der schönsten Weihnachtslieder von Georg Friedrich Händel, "Tochter Zion", erklingen. Anschließend war es Zeit für eine Weihnachtsgeschichte, in der ein kleines Kätzchen einen für das Festessen vorgesehenen Weihnachtsputer deutlich kleiner ausfallen ließ.  

Im zweiten Soloblock kamen dann nochmals Johanne Lange und Isabelle Kottke an die Reihe. Sie spielten, von Ilona Aumann am Flügel begleitet, mit „Pavane“ von Gabriel Fauré ein Stück, das schon mehrere Jahre Übung am Instrument benötigt und das Können der beiden Klarinettistinnen forderte und auch zeigte.

Eine Coverversion von "Greensleeves", gespielt von Miriam Lakeberg am Flügel, leitete zu einer Improvisation von Merlin Kramer (Geige) und Erik Rosner am Flügel über, die die beiden Elftklässler schließlich in einer ebenfalls frei gehaltenen Version der "Kleinen Nachtmusik" ankommen ließ. Vor dem letzten Konzertdrittel waren es nochmals weihnachtliche Worte, die in einer kurzen Spielszene über vier Kerzen, die den Frieden, die Liebe, den Glauben und die Hoffnung repräsentierten, für weitere Adventsstimmung sorgten.  

Jan Korf stand wenige Wochen nach seinem Auftritt mit der Band Airless Fire erneut mit seiner Gitarre auf der Greselius-Bühne. Dieses Mal unterstützt von der Sängerin Celina Rau, Ilona Aumann am Flügel und Markus Steiner mit dem E-Bass, trug er mit „Mary did you know“ weitere Popularmusik zum Gelingen der Konzertes bei.

Mehrstimmiger Gesang

Der Abschluss der Schülerauftritte erfolgte durch den neu gegründeten Schulchor. Auch wenn es diesem Ensemble noch an männlichen Mitgliedern fehlt, hatte es Chorleiter Lutz Henschen geschafft, 15 weibliche Jugendliche für eine Teilnahme zu motivieren. Mehrstimmig konnten deshalb die beiden Titel vorgetragen werden. Ganz am Ende war auch das Publikum nochmals gefragt. „Macht hoch die Tür“ ließ das Konzert mit einem gemeinsamen Abschluss ausklingen.  

Insgesamt zeigte das ansprechend besuchte Konzert das Interesse am Musikgeschehen an der Schule und bot einen breit angelegten Querschnitt von den musikalischen Fähigkeiten der Solisten, dem Schulchor, den Streichern und der Juniorband.

(Holger Schulze)

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Greselius-Gymn…
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