Jonas Brüggemann 2016 bester Schachspieler

Die Ergebnisse der Bramscher:
Bei den Wettkämpfen im Schulschach am 20. Januar 2016 in Osnabrück war Jonas Brüggemann 
(6 b) mit 5 von 7 Punkten bester Spieler der Bramscher Mannschaft. Bei dem Bezirksentscheid 2015 war Jannis Funke (7 a) mit gleichem Punkteergebnis bester Spieler des Greselius-Gymnasiums gewesen. Auf Platz 2 kamen 2016 mit jeweils 2,5 Punkten Lennart Wilke (6 a)  und Lukas Mistrich (5 a). Den dritten Platz erreichten mit jeweils 2 Punkten Valentin Grusljak (6 a) und Marcel Klimczak (5 d).
Insgesamt erkämpften die Schüler des Greselius-Teams noch einen Mittelplatz in den über sieben Runden zu jeweils 40 Min. ausgetragenen Bezirksmeisterschaftswettkämpfen (32 Buchstaben!) unter 19 Mannschaften. 

Bramsche immer noch ohne Hilfe durch Vereinsspieler:
Konzentration, Teamgeist, hohe Frustrationstoleranz und immer wieder Mut waren von 9 Uhr bis 14.30 Uhr gefragt. Gerade nach der Auftaktrunde gegen die Mannschaft „Wüste 1“, deren Mitglieder in einer nicht nur von einem Lehrer geleiteten sonder von Vereinsspielern unterstützten AG trainieren, war nach drei Verlust- und nach einer Gewinnpartie Mut und Zusammengehörigkeitsgefühl gefragt.
Das in den Berichten über die Schach-AG im Jahrbuch „Spectrum“ immer wieder beklagte Problem ist, dass sich in Bramsche, im Gegensatz zu den Schulen in Osnabrück, Hasbergen oder Bad Iburg, weder ein Sportverein noch Mitglieder der oder einer Schachabteilung für eine Mitarbeit im Greselius gewinnen lassen. Dies hat auch 2016 beim Schulschachturnier 
das Vordringen auf vordere Plätze verhindert. Um so mehr sind Mut und taktisches Geschick unserer Schüler hervorzuheben.

Erfolg im sogenannten Nordkreis-Derby „Quakenbrück – Bramsche“:
Zu einem indirekten Nordkreis-Turnier kam es während der Schulschachunterbezirksmeisterschaf-ten (ein Wort mit ... Buchstaben). In der zweiten Runde holte das Team vom Greselius nach dem Misserfolg in Runde 1 gegen „Wüste 1“ zwar nur 1,5 von 4 Punkten gegen die Artland-Mannschaft, siegte in der 6. Runde aber gegen die Quakenbrücker immerhin mit 2,5 von 4 Mannschaftspunkten.

Der Osnabrücker Schachpädagoge Wolfgang Pieper hilft Bramsche:
Der Schachhistoriker und -trainer Wolfgang Pieper ist seit gut 20 Jahre bekannt u.a. durch seine wöchentliche Schachspalte in der Neuen Osnabrücker Zeitung und in den Bramscher Nachrichten. Jeden Freitag veröffentlicht er in den Zeitungen unter dem Kürzel „W.P.“ Schachaufgaben und Auflösung früher  Aufgaben. Im Haus der Jugend fragten ihn in einer Spielpause Jonas, Marcel und Lukas: „Welche Schäfer-Matt-Varianten gibt es eigentlich noch?“ Valentin und Lennart hatten  Fragen zu „en passant“ . Der erfahrene Osnabrücker Schachpädagoge erklärte und erklärte und alle Bramscher schauten gebannt zu und hörten genau hin. Und das zahlte sich in einigen Partien aus.

(Detlef Neumann)
 

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Greselius-Gymn…
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