Ganz unter dem Titel „What could make me feel this way“ machte sich am Donnerstag derLeistungskurs Kunst auf den Weg nach Hannover, um das Pflichtwerk Richard Deacons vor Ort zu untersuchen. Schon die abenteuerliche Anreise mit der Bahn (letztendlich mit dem ICE) fühlte sich wie ein kleiner Ausbruch aus dem Schulalltag an und stimmte uns auf einen spannende Entdeckungsreise ein.
Im Keller des Museum löste die 6x5x3m große Plastik Deacons ganz unterschiedliche Gefühle aus:
„Es sieht gar nicht bedrohlich und sehr modern aus“
„Man möchte es erforschen, damit spielen, es anfassen“
„Er ergeben sich immer wieder neue Blickwinkel und Perspektiven „
In zwei Teams festigten wir unser bereits im Unterricht erworbenes Wissen. Es wurde vor Ort gezeichnet, sich mit Aussagen dem Werk genähert und der Ort des Kunstwerks untersucht. Anschließend begaben wir uns in die Abstraktion. Werke von Picasso, Beuys sowie der Merz-Bau von Schwitters zeigten ganz neue Perspektiven und machten uns neugierig auf die Zeit nach den Osterferien.
Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, was den Kunst-LK besonders macht: kreatives Arbeiten, intensives Nachdenken, gemeinsames Erleben von Kunst und der Blick über den Schulalltag hinaus. Wer Freude daran hat, eigene Ideen zu entwickeln, Kunst nicht nur zu sehen, sondern zu verstehen, und spannende Orte wie Museen als Lernräume zu entdecken, ist im Kunst-Leistungskurs genau richtig.
(Julia Windau)


