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Informationen zum Auslandsaufenthalt aus erster Hand

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Fünf ehemalige Austauschschüler informierten am 31.8.2011 in der 7. Stunde im Physikhörsaal ihre Mitschüler aus den Klassen 8 und 9 zum Thema Auslandsaufenthalt: Welche Austauschorganisationen gibt es? Wie laufen die Auswahlverfahren ab? Welche Kosten entstehen? Welche Termine sind zu beachten? Gibt es Stipendien oder Zuschüsse?

Etwa 70 interessierte Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und erhielten kompetente Antworten und Tipps von den Referenten.

Eigene Erfahrungen mit den unterschiedlichen Organi­sationen, mit der Sprache sowie mit Land und Leuten in den verschiedenen Gastländern ließen die Informationen der Ehemaligen anschaulich und authentisch wirken.

Auslandsjahr2011
Kompetent und schülernah informierten (von links): Alica Graf und Nele Görtemöller (beide Frankreich – Brigitte-Sauzay, 3 Mon.), Yannik Marchand (Frankreich – Voltaire, 6 Mon.), Christof Schomborg (Brasilien – AFS, 1 Jahr), Mira Sefen (Südafrika - Partnership international, 1 Jahr)

„Ich wollte eigentlich nur besser Französisch lernen und stellte dann fest, dass ich sehr viel mehr gelernt habe“, resümierte Yannik seine 6 Monate in Marseille. Auch die anderen Referenten betonten, dass ihr Aufenthalt nicht nur zu einer Verbesserung der Fremdsprachenkompetenz geführt habe. Er habe neue Freundschaften ermöglicht und zum Kennenlernen anderer Kulturen und Lebensstile beigetragen und auch der eigenen Persönlichkeitsentwicklung gedient. Darüber hinaus hätten die vielfältigen Erfahrungen und Eindrücke im Ausland auch zu einer stärkeren Reflexion der eigenen Kultur geführt.

Alle ehemaligen Austauschschüler ermutigten ihre Zuhörer, die Möglichkeit eines Aus­landsaufenthaltes wahrzunehmen und den Schritt ins Ausland zu wagen - für drei, sechs oder zwölf Monate.

Josef Jungmann