Katharin Tai (Jg. 12) Bundessiegerin im Mehrsprachenwettbewerb und im Spezialwettbewerb Japanisch
Man muss sie wirklich als Sprachgenie bezeichnen. Katharin Tai hat in einem
Geniestreich gleich zwei Endrunden für sich entschieden: Den Mehrsprachenwettbewerb und den Spezialwettbewerb Japanisch.
Aus einem Teilnehmerfeld von über 1000 Oberstufenschülern aus ganz Deutschland hatten sich 38 in dem sehr anspruchsvollen Mehrsprachenwettbewerb für die vierte (!) und letzte Runde vom 12. – 14.11.2010 in Münster qualifiziert. In Einzel- und Gruppengesprächen mussten sie in mehreren Sprachen (Katharin beherrscht neben Englisch und Latein auch Französisch, Schwedisch und Japanisch) über aktuelle gesellschaftliche Themen diskutieren und konnten dabei ihre profunden Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis stellen. „So einen guten Jahrgang gab es wirklich noch nie“, stellte Bernhard Sicking der Leiter des Bundeswettbewerbs bei der Preisverleihung fest und ergänzte: „ Die Jury hatte keine andere Wahl – sie musste so viele erste Preise vergeben.“ Nach zwei ersten Plätzen im Vorjahr erreichten neben Katharin Tai diesmal 10 weitere Teilnehmer einen Bundessieg.
Dieser fabelhafte Erfolg beinhaltet für die Preisträger eine Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes.
Katharin Tai krönte ihre Leistung durch einen 1. Platz in einem weiteren Wettbewerb, dem Spezialwettbewerb Japanisch. Nach einer Hausaufgabenrunde hatte sie das Finale in Münster erreicht und hier überzeugte sie die Jury mit hervorragenden mündlichen Leistungen. Von den anfänglich 400 Teilnehmern in Chinesisch und Japanisch hatten es 19 in die Endrunde geschafft. Der Hauptpreis in Japanisch ist mit 1000 Euro dotiert.

In einer kurzfristig einberufenen Schulversammlung in der Pausenhalle würdigte der Schulleiter Klaus-Jürgen Bock die herausragenden Leistungen von Katharin. Er gratulierte ihr sehr herzlich im Namen der Schule zu ihrem großen Erfolg und überreichte ihr als kleine Anerkennung einen Büchergutschein.
Den Bericht aus der Neuen OZ vom Mittwoch finden Sie hier.
(Josef Jungmann)




