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„Juvenes translatores“

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Schülerinnen als Nachwuchsübersetzer bei einem europäischen Wettbewerb

Fünf Schülerinnen des Greselius-Gymnasiums haben an dem von der Europäischen Kommission organisierten Wettbewerb für „junge Übersetzer“ teilgenommen und bei der Übersetzung aus dem Englischen und dem Französischen ihr übersetzerisches Können erprobt.

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Schulleiter Klaus-Jürgen Bock (rechts) und Josef Jungmann (links) gratulieren ihren Schülerinnen zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb, in dem sie ihre Sprachkenntnisse realitätsnah testen konnten und einen kleinen Einblick in das Leben eines Berufsübersetzers erhalten haben. Von links: Lena Prätorius (En – De), Léonie Wahrmund (Fr – De), Melanie Auf dem Berge (Fr – De), Antonia Herm-Stapelberg (En – De) und Marie-Charlotte Loose (Fr – De).

In der dritten Auflage dieses anspruchsvollen Wettbewerbs für 17-jährige Schülerinnen und Schüler haben aus 27 EU-Staaten insgesamt 559 Schulen teilgenommen, davon 51 aus Deutschland. Zur Auswahl standen alle 23 Amtssprachen der Europäischen Union.

Am 24. November 2009 wurden die Übersetzungstexte per E-Mail zugesandt und zeitgleich fand von 10 – 12 Uhr in der jeweiligen Schule der Wettbewerb statt.

Im Anschluss daran wurden alle 2253 Übersetzungen nach Brüssel geschickt und von einer Gruppe von professionellen Übersetzern aus der Generaldirektion Übersetzung bewertet.

Leonard Orban, EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit und seine Jury sprachen von einem insgesamt sehr hohen Niveau der eingereichten Arbeiten. Ziel des Wettbewerbs sei es, Jugendliche für das Fremdsprachenlernen zu sensibilisieren und Interesse für die Kunst des Übersetzens zu wecken.

Da nur ein Teilnehmer aus jedem Land zur Preisverleihung nach Brüssel eingeladen wurde, war die Aussicht auf einen ersten Platz für die spracheninteressierten Bramscher Schülerinnen sehr gering. Sie freuten sich dennoch zu Recht über ihre Teilnahmeurkunde und eine für sie bereichernde Erfahrung.

Josef Jungmann