( § 2 Niedersächsisches Schulgesetz)
Die besondere Aufgabe des Faches besteht darin, die Persönlichkeit der Jugendlichen in einer entscheidenden Entwicklungsphase zu begleiten, ihnen Orientierung zu bieten
in einer stark von Medien bestimmten, komplexen Umwelt und grundsätzliche Werte zu vermitteln, die ihnen helfen sollen, eigene Standpunkte zu überprüfen und zu gewinnen.
Im Unterricht sollen sowohl die ethische Argumentations- und Urteilsfähigkeit geschult als auch in besonderer Weise soziale und personale Kompetenzen – weit über das Fachliche hinaus – gefördert werden. Da der Mensch in seinem Wesen nicht isoliert, sondern gemeinschaftsbezogen ist, sollen Respekt und Toleranz vor der Sichtweise anderer Schüler handlungsorientiert eingeübt werden
Deshalb findet in diesem Fach die Ausgestaltung der Beziehungsebene als immanentes Unterrichtsprinzip besondere Beachtung. Erst wenn der Mensch bereit ist sein Gegenüber zu verstehen, kann er in einen konstruktiven Dialog eintreten.
Zweitens durch Nachahmen: das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrungen: das ist der bitterste.“
Inhaltsbezogene Kompetenzbereiche, die altersgemäß eingesetzt werden, sind:
- Die Frage nach dem Ich
- Die Frage nach der Zukunft
- Die Frage nach Moral und Ethik
- Die Frage nach der Wirklichkeit
- Die Frage nach Religion und Weltanschauung
Dabei beziehen wir außerschulische Lernorte (z. B. Theater, Gotteshäuser) und Experten wie Drogenberater in das Unterrichtsgeschehen mit ein.




