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Französisch

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Schüleraustausch Bramsche – Harfleur 2010

Der Besuch der deutschen Schüler vom 05.03.-12.03.2010 in Harfleur

Aufbruch nach Harfleur

Am Freitag, den 05.März 2010, trafen wir, d.h. 25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 und unsere begleitenden Lehrerinnen Frau Wilmes und Frau Metge, uns alle um halb acht auf dem Hasebadparkplatz von Bramsche zur Abfahrt nach Frankreich. Wir waren alle sehr gespannt, die Haute- und die Basse-Normandie für uns zu entdecken. Alle verabschiedeten sich von ihren Eltern und der Busfahrer gab das Signal zum Aufbruch. Wir machten uns für eine ca. zehnstündige Fahrt bereit. Den ersten Teil der Fahrt verschliefen viele. Für zwischenzeitige Unterhaltung sorgten zwei Filme. Unsere erste Pause machten wir kurz vor der Grenze zu Belgien. Nach sehr langen zehn Stunden Fahrt erreichten wir schließlich unser Ziel. Die meisten waren sehr aufgeregt und freuten sich auf ihre Gastfamilien und über den netten und freundlichen Empfang. Erwartungsvoll blickten wir auf eine Woche bei unseren französischen Familien in Harfleur, die sehr schön wurde….

Simon Wehberg und Simon Hilker

Unsere Partnerschule: Collège Pablo Picasso in Harfleur

Am Samstag, den 06. März 2010, lernten wir nach einem gemeinsamen Frühstück in der schul-eigenen Kantine und der Begrüßung durch den Schulleiter, M. Lodde, unsere Partnerschule ein wenig genauer kennen. Hier ein kurzes Porträt:

Die Schule hat insgesamt 480 Schülerinnen und Schüler und 50 Lehrer.

Die Schüler müssen morgens vor der Schule, an der Bushaltestelle, warten, bis das Tor zum Schulhof geöffnet wird. Im Hof warten sie dann erneut, bis der Unterricht beginnt. Sie werden von ihrem Lehrer abgeholt und gehen in Zweierreihen zu dem jeweiligen Klassenraum. Kurz nach Schulbeginn wird das Tor wieder geschlossen. Wer also zu spät kommt, muss am Tor klingeln, um von einer Aufsichtsperson hereingelassen zu werden.

Unterricht findet von 8.00 bis 17.00 Uhr statt, nur mittwochs und samstags endet die Schule bereits um 12.00 Uhr. Die Schüler haben die Wahl entweder in der Mittagspause in der Schulmensa zu essen oder nach Hause zu gehen. Die Schüler, die nach Hause gehen, müssen sich aber am Tor anhand eines Heftes ausweisen, damit sie das Schulgelände verlassen können.

Wenn einmal ein Lehrer ausfällt, gibt es keine Vertretung wie bei uns, sondern die Schüler müssen dann in einen speziellen Vertretungsraum („permanence“) gehen, um dort Stillaufgaben zu erledigen. In dem Raum befindet sich auch Exemplare von allen Schulbüchern aller Jahrgangs-stufen und aller Fächer, die genutzt werden.

Die Schüler können die Toiletten nur in den Schulpausen benutzen. Falls die Toilette außerhalb der Zeiten benutzt werden muss, wird der Schüler dorthin begleitet. Damit soll verhindert werden, dass die Schüler ihre Mitschüler bestehlen können.

In der Schule gibt es ein CDI („centre de documentation et d´information“), in dem Computer und Bücher vorhanden sind, damit die Schüler recherchieren können. Das Aufsichtspersonal sorgt dafür, dass es dort geordnet zugeht. Die Schule verfügt auch über ein schulinternes Computernetz, so wie bei uns das „ IServ“.

In dem Verwaltungstrakt befinden sich das Sekretariat, das Büro des Schulleiters und Räume weiterer Verwaltungsangestellter. Dieser Bereich darf von den Schülern nicht betreten werden, außer man hat sich verletzt oder ist krank. In diesen Fällen kümmert sich eine Krankenschwester um den Schüler. Der Schulleiter unterrichtet nicht, er ist ausschließlich für organisatorische Aufgaben zuständig.

Im Unterricht selbst wird fast nur mitgeschrieben, was der Lehrer erzählt. In einigen Fächern werden auch Versuche durchgeführt. Die Lehrer unterrichten von einem Podest aus. Unterhält oder stört ein Schüler den Unterricht, muss er die Klasse verlassen. Er wird dann von einem Schüler in einen Aufsichtsraum gebracht, wo er dann Aufgaben erledigen muss.

Anna Pralle und Marie Sandkühler

Die Mini-Rallye durch Harfleur

Nach der Führung durch die Schule ging es gegen zehn Uhr auf in die Innenstadt von Harfleur, in der eine Mini-Rallye geplant war.

Harfleur hat eine kleine Altstadt, die wir besichtigten. Es gab kleine Straßen mit niedlichen kleinen Geschäften: vom Blumengeschäft bis hin zum Käseladen. Wir hatten das Gefühl, dass sich dort fast jeder kannte, da überall kleine Gruppen von Leuten waren, die redeten, wobei man sich darüber bei einer Einwohnerzahl von 8124 nicht wundern braucht. Wir fühlten uns sofort wohl in der kleinen Stadt.

Die Kirche hatte bunt gestaltete Fenster und war riesig im Gegensatz zu den Kirchen, die bei uns in Bramsche stehen. Dort bekamen wir dann auch die Fragebögen für die Rallye durch Harfleur.
In Vierer-Gruppen machten wir uns auf, um möglichst alle Fragen zu beantworten.
Hierbei musste man auch die Bürger aus Harfleur fragen und wir müssen sagen, dass unsere Gruppe eine sehr nette und hilfsbereite Postbotin getroffen hat, die uns einen sehr großen Teil der Fragen beantworten konnte und dazu noch eine verständliche Erklärung gab. Auch in der Touristenauskunft wurde uns weitergeholfen. Diese Rallye war trotzdem schwerer als eine „normale“ Rallye, da man erstens in einer fremden Stadt war und zusätzlich die Leute eine andere Sprache sprachen.
Wir fanden aber, dass die Franzosen sehr freundlich zu uns waren. Doch die Mini-Rallye gewonnen haben wir trotz der Hilfe nicht (Den hochverdienten Sieg holten sich Katharina, Anna, Leonard und Yannis).

Laura Hicke und Michel Hagen


Das Wochenende in den Familien

Mittags trafen wir nach Schulschluss wieder auf unsere Austauschpartner, die auf uns vor dem Schulgelände warteten. Gemeinsam liefen wir nach Hause, fuhren mit dem Bus oder wurden mit dem Auto abgeholt.

In unseren Familien gab es anschließend ein kleines Mittagessen, um gut gestärkt in den Nachmittag zu starten. Gleich darauf haben die meisten dann mit ihren Gasteltern und dem Austauschpartner einen Ausflug gemacht. Einige sind nach Le Havre an den Strand gefahren und haben bei 10°C die Nase in die Sonne gehalten, um insgeheim über die Deutschen mit dem frisch gefallenen Neuschnee zu lachen. Andere haben sich die Stadt selber angesehen und waren zum Beispiel shoppen. Vereinzelt gab es auch Begegnungen mit den übrigen Verwandten der Austauschfamilie.

Abends gingen ein paar von uns mit ihren Austauschpartnern auf das in der Innenstadt stattfindende Konzert mit englischer Pop-Musik. Andere haben sich privat getroffen, um zum Beispiel wie Frau Metge einen Geburtstag ( mit Verkleidung ! ) zu feiern oder einfach einen schönen Abend in den Familien zu haben. Dieser begann meistens mit einem sehr ausgiebigen Abendessen, bei dem es viel Baguette und Käse gab. Mehr als drei Gänge waren dabei nichts Ungewöhnliches.

Die Eltern waren die ganze Zeit sehr freundlich und sehr bemüht, mit uns ein Gespräch zu führen.

Da dies jedoch anfangs sehr schwer fällt, waren wohl an diesem Abend meistens nur kleine Wörtchen wie „oui“, „non“ oder „ Merci !“ aus den Deutschen herauszubekommen.

Mit vollem Magen ging es entweder vor den Fernseher ( z.B. um die „Simpsons“ gucken ) oder gleich ins Bett, um die viele Eindrücke des ersten Tages zu verdauen.Und das Essen!

Sonntagmorgen wurde erstmal ausgeschlafen. Noch immer satt vom Abendessen des Vorabends, haben wir ein kleines Frühstück zu uns genommen und sind dann zum Beispiel auf den Markt in der Innenstadt gegangen.

Nach kurzer Absprache mit unseren Austauschpartnern haben sich viele von uns mit den anderen Deutschen in Kontakt gesetzt, um gemeinsam etwas für den Nachmittag zu planen.

Einigen waren die Franzosen allerdings einen Schritt voraus, denn sie hatten den Nachmittag bereits verplant. So kam es, dass die Wochenendgestaltung unterschiedlicher nicht hätte sein können.

Ein paar Deutsche waren im Schwimmbad, Bowlen, Billard spielen oder bei Sportveranstaltungen. Es gab auch Ausnahmen: Einige Eltern sind mit den Kindern bis nach Paris zum Eifelturm gefahren. Wieder andere lernten nun den Rest der Stadt oder der Familie oder die anderen Freunde der Austauschpartner kennen. Um den Deutschen ein Stück eigene Kultur zu zeigen, gingen viele Familien an diesem Abend in ein typisch französisches Restaurant, wo es wieder ein nicht sehr kleines Abendessen gab. Aber auch die anderen sind mit Sicherheit nicht verhungert, ganz im Gegenteil, denn ein Abendessen in Frankreich ist wie bei uns Weihnachten und Ostern zusammen.

Am Abend ging es, nach dem doch recht anstrengenden Tag, eher früh ins Bett, denn am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, da wir ja wieder zur Schule mussten.

Insgesamt haben sich die Meisten über das Wochenende doch recht gut eingelebt und die anfänglichen Startschwierigkeiten waren wie weggeblasen. Erste Freundschaften waren geschlossen und bis auf ein paar Ausnahmen haben sich auch alle Franzosen sehr viel Mühe gegeben, den Deutschen jeder Zeit Programm zu bieten.

Laura Schallenberg und Lisa-Marie Vortmann

 

Le Havre, Honfleur und Deauville

Am Montag, den 08. März 2010, ging es für alle deutschen Austauschschüler morgens nach Le Havre. Nach der Besichtigung der Strandpromenade und einem kurzen Fußmarsch in die Innenstadt führte uns M. Hardi, ein Lehrer des Collège Pablo Picasso, zu einigen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel dem berühmten Kulturzentrum „Le Volcan“ oder der Kirche „Saint-Joseph“. Sehr interessiert waren wir an dem großen Rathaus und den Zierbrunnen vor dem Gebäude. Wieder am Bus angekommen, fuhren wir zu einem Aussichtspunkt, wo wir alle zusammen ein Picknick machten. Die Aussicht war ein beliebtes Fotomotiv, da man über ganz Le Havre und das Meer blicken konnte.

Danach ging es weiter in die alte Hafenstadt Honfleur. Zunächst haben wir ein Gruppenfoto gemacht. Im Hintergrund war ein kleiner Hafen mit Segelbooten zu sehen. Als wir ein Stück weiter in Richtung Honfleur gingen, war unser erster Eindruck: “Das sieht ja aus, wie man sich die Winkelgasse bei Harry Potter vorstellt, nur in farbig“.

Dieser bestätigte sich wenig später. Durch enge Gassen, an denen unzählige Galerien liegen, führte ein Weg zu einem etwas größeren Platz vor der Kirche St. Catherine. Diese besichtigten wir auch von innen. Die Form der Kirchendecke ähnelt einem Schiffsrumpf und soll an die Wikinger erinnern, die an dem Bau des Gebäudes beteiligt waren.

Zuletzt führte unser Ausflug in den berühmten Badeort Deauville. Hier hatten wir ein wenig Zeit, um die Innenstadt und den Strand zu besichtigen.

Wir stellten nach nur einigen Blicken in die Schaufenster der noblen Geschäfte fest, dass Deauville eine „Stadt der Schönen und Reichen“ ist.

Geschafft von dem langen Tag, jedoch voller neuer Eindrücke fuhren wir mit dem Bus zurück zur Schule.

 

Florentine Rohde, Doreen Sefen und Denise Franz

 

Fécamp: Schokoladenmuseum

Am Dienstag, den 09. März 2010, haben wir ein Schokoladenmuseum in der Nähe von Fécamp besucht. Das Museum ist ein Familienbetrieb, in dem die bekannte „Hautot“-Schokolade noch von Hand hergestellt wird.

Dort angekommen, haben wir zuerst einen Film gesehen, der uns gezeigt hat, wie aus einer Kakaobohne schließlich eine Tafel Schokolade wird.

In dem Ausstellungsraum des Museums gab es jede Menge alte Maschinen zu sehen, mit denen vor 50 bis 100 Jahren Schokolade produziert wurde. Nach einem kleinen Rundgang mit Führung haben wir dann an einer Schokoladenverkostung teilgenommen. Zum Schluss hatten wir dann noch die Möglichkeit, die Schokolade zu kaufen. Diese war zwar ziemlich teuer, aber dank der Verkostung wussten wir ja alle, wie gut die Schokolade schmeckt. Ingesamt war es ein interessanter und unterhaltsamer Programmpunkt.

 

Yannis Zietlow

 

Palais de la Bénédictine in Fécamp

Früher war das heutige Likörmuseum in Fécamp ein Kloster für Benediktinermönche. In der Benediktinerabtei geht man, um zu der Likörausstellung zu gelangen, zunächst durch ehemalige Klösterräume, in denen unter anderem auch Pristergewänder und Bischofsstäbe ausgestellt sind. Auch das Fenster mit dem Abbild vom Gründer der Abtei ist zu sehen.

In den nächsten Räumen wird (fast) alles über den Benediktinerlikör erklärt. Eine Pyramide zeigte alle Fälschungen des Likörs und der Flaschen der ganzen Welt: Ganz oben befindet sich das Original.

Der Likör, der aus 27 Kräutern gemischt wird, enthält 40% Alkohol. Im Keller wird er in großen Fässern gegärt und gelagert. Natürlich kann man den Kräuterlikör auch gleich vor Ort in verschiedenen Ausführungen (so zum Beispiel auch in Form von gefüllten Pralinen) käuflich erwerben.

Leonard Krüger

 

Etretat

Zum Abschluss des Tages waren wir in Etretat, einem Ort an der Alabasterküste. Es war schönes und sonniges Wetter, aber es war auch sehr windig. Nach einem anstrengendem Fußmarsch sind wir auf einem Kreidefelsen angelangt, wo wir alle von der schönen Aussicht beeindruckt waren. Von dort aus konnten wir das Meer und die anderen Kreidefelsen sehen.

Die höchste Stelle der Kreidefelsen liegt in einer Höhe von 85m und das einzige Gebäude, das da oben stand, war die Kapelle „Notre Dame de la Garde“. Nachdem wir auf dem Kreidefelsen waren, hatten wir noch etwas Freizeit, um an den Strand oder in die Stadt zu gehen.

Ann-Kristin Hennecke

 

Empfang beim Bürgermeister von Harfleur

Am Mittwoch, den 10. März 2010, gingen wir nach einer gemeinsamen Generalprobe mit den Franzosen für einen Auftritt auf dem Abschiedsabend zum Rathaus von Harfleur. Dort sollten wir von dem Bürgermeister, M. Guegan, offiziell empfangen werden. Doch da wir noch ein wenig Zeit hatten, haben wir Gruppenfotos vor dem Rathaus gemacht. Als es dann soweit war, wurden wir in den offiziellen Empfangsraum des Rathauses geführt und lauschten der Rede des Bürgermeisters. Er sagte u.a., er freue sich sehr über die Partnerschaft mit Bramsche, die seit 1979 besteht und sowohl im schulischen als auch im musikalischen oder sportlichen Bereich immer wieder gepflegt wird.
Er schickte uns liebe Grüße an unsere Gastfamilien, unsere Eltern und die Bürgermeisterin von Bramsche mit auf den Weg. Nach ein paar weiteren netten Sätzen wurde auf ein „verre d´amitié“ eingeladen. Als Gastgeschenk von Harfleur bekam jeder deutsche Austauschschüler eine Sport-tasche und unsere Lehrerinnen sowie der Busfahrer einen Regenschirm. Durch die gemütliche Atmosphäre entstanden kleine Gespräche untereinander. Es war eine interessante Begegnung mit dem Oberhaupt der Stadt Harfleur, die auch von der örtlichen Presse in einem Bericht festgehalten wurde.

Lina-Sophie Neils und Lara Kleine

 

Rouen

Am Donnerstag, den 11. März 2010, dem letzten Tag des Austauschs, waren wir in Rouen. Wir sind gemeinsam mit den französischen Schülern am Morgen mit zwei Bussen losgefahren, um so früh wie möglich in Rouen zu sein.

Als wir in Rouen ankamen, haben wir als Erstes eine getrennte Stadtführung in unserer jeweiligen gemacht. Zunächst sind wir durch die Straßen von Rouen gegangen. Rouen ist etwa so groß ist wie Osnabrück. Die Kathedrale „Notre Dame“ war der Ort, wo die Führung begann und endete. Eine andere sehr wichtige Kirche ist die, wo Jeanne d’Arc (Johanna von Orléans) getötet wurde. Darum wurde die Kirche auch nach ihr benannt.

Dann gibt es in Rouen eine Kunsthochschule. Früher, im Mittelalter, war diese Schule ein Friedhof, wo Menschen begraben wurden, die an der Pest gestorben sind. Unsere Stadtführerin hat uns erzählt, dass die Bewohner damals aus Aberglauben beim Bau eine lebende Katze eingemauert hätten, da dies eine Tradition zu der Zeit gewesen sei.

Im Stadtzentrum gibt es eine Uhr mit nur einem Zeiger. Unter dieser Uhr sind Symbole für jeden Tag der Woche und es werden die Mondphasen angezeigt.

Nach der Führung hatten wir noch Freizeit, um ein bisschen shoppen zu gehen. Unsere Gruppe bestand aus sechs Personen, drei Deutsche und drei Franzosen. Zuerst haben wir bei McDonald´s gegessen. Wir haben sehr viel gelacht und es war sehr lustig, da wir nicht immer verstanden haben, was die Einwohner zu uns gesagt haben. Wir haben uns sehr mit unseren neuen Freunden amüsiert und am Ende sind wir sehr froh, dass wir diesen Austausch mitgemacht haben.

Kathrin Beinke und Luisa Meyer

 

Der Abschiedsabend oder auch "La soirée d'adieu"

Am letzten Abend unserer Woche in Harfleur haben wir einen Abschiedsabend veranstaltet. An diesem Abend sind noch einmal alle zusammen gekommen: Wir Deutschen mit unseren Austauschpartner sowie deren Familien und alle am Austausch beteiligten Lehrer.

Schon vorher wurde viel für diesen Abend vorbereitet. Einige Eltern hatten sich bereit erklärt, sich um das Essen zu kümmern, sodass ein sehr leckeres und großes Buffet entstand. Von Salaten über Fleisch und jede Menge Baguette, bis hin zum Nachtisch wie Crêpes und Schokoladenkuchen.

Aber auch wir Schüler hatten uns sehr große Mühe bei der Gestaltung gegeben. So war es uns im Vorfeld gelungen, gemeinsam mit den Franzosen das Lied "Willkommen" von Rosenstolz einzuüben.

Nachdem wir abends in der Schulkantine ankamen, in der sich alles ereignete, begann alles mit einer kleinen Rede des Schulleiters, einigen Worten von Frau Metge und Frau Wilmes und von Herrn Koziel, dem organisierenden Deutschlehrer auf französischer Seite.

Anschließend sangen wir dann unser Lied und zum Höhepunkt gab es kleine "Danksprüche", die wir uns ebenfalls vorher überlegt hatten. Dabei ging es darum, dass wir Deutschen unseren Austauschfamilien auf Französisch und die Franzosen uns auf Deutsch einen kleinen Satz sagten, mit dem wir die Woche beschreiben und sagen konnten, wie es uns gefiel.

Manch einer hat seine Gastmutter auch zu Tränen gerührt - natürlich vor Freude.

Danach ging es dann mit dem leckeren Essen weiter. Jeder nahm sich, was er mochte, und so konnten alle gemeinsam Essen und nebenbei noch einmal so richtig Spaß haben, bevor es dann zum letzten Teil des Abends überging - dem gemütlichen Beisammensein.

Während die Eltern und Lehrer sich unterhielten, fanden wir Jugendlichen noch Zeit für ein paar Spiele oder redeten ebenfalls noch einmal über die vergangene Woche, bevor wir alle müde, aber auch aufgeregt wegen der Rückfahrt, ins Bett fallen konnten.

Jessica Golchert

 

Die Rückfahrt

Am Freitag, den 12. März 2010, trafen sich alle um 7:30 Uhr vor dem Collège Pablo Picasso in Harfleur, um gemeinsam voneinander Abschied zu nehmen. Viele waren sehr traurig und es flossen auch ein paar Tränen. Wir bedankten uns bei unseren Familien für die gute Verpflegung und die schöne Zeit mit ihnen. Keiner wollte so recht den Anfang machen, doch irgendwann gab der Busfahrer das Zeichen zum Aufbruch. Wir begaben uns alle langsam in den Bus, um unsere Plätze herzurichten. Plötzlich startete der Busfahrer die Maschinen und fuhr los. Schweren Herzens ließen wir Harfleur hinter uns und steuerten der Heimat entgegen. Die meisten waren sehr müde von der anstrengenden Woche und versuchten ein bisschen Schlaf im Bus nachzuholen. Auf der Fahrt sorgten Filme wie „Die fabelhafte Welt der Amelie“ für Unterhaltung. Nach einer anstrengenden und langen Fahrt waren wir am Ende alle sehr glücklich, unsere Eltern wieder in den Arm zu nehmen und unser geliebtes Bramsche wieder zu sehen. Wir können wohl am Ende für alle sprechen, wenn wir sagen, dass wir im Allgemeinen eine sehr lustige Woche hinter uns hatten, in der wir viele neue Freunde gefunden haben. Wir freuen uns auf das Wiedersehen, wenn die französischen Schüler für eine Woche vom 22. 04 bis zum 29 .04 zu uns nach Bramsche kommen.

 

Simon Wehberg und Simon Hilker