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Zuschauer im Greselius-Gymnasium zu Tränen gerührt

Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ sensibilisiert für Flüchtlingsproblematik

07.09.2016 EMvL

Die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ hatte am Mittwoch, den 7.September 2016, zu einer szenischen Lesung mit dem Titel „Ein Morgen vor Lampedusa“ eingeladen und dabei mehr als 400 Euro an Spenden für den Exil-Verein Osnabrück gesammelt.

Begrüßt wurden die Anwesenden von Schulleiterin Barbara Bolz. Ein großer Dank ging an die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (Marla-Jun Hackmann, Judith Heidebreck, Miriam Hockmann, Lena-Marie Lammers, Sharleen Miebach , Anna Richter, Anna-Lena Schwarz, Mia Wellmann, Marie Witte unter der Leitung von Daniela Solbrig) und an die Technik-AG für die technische Unterstützung.

Der Text der Lesung wurde vom Autor Antonio Umberto Ricco aus Zeugenaussagen und dokumentarischem Material entwickelt, nachdem am 3. Oktober 2013 insgesamt 366 afrikanische Flüchtlinge im Mittelmeer, kurz vor dem Erreichen der italienischen Insel Lampedusa, ertranken. Schüler der Jahrgänge 9 und 11 nahmen während der Lesung unterschiedliche Rollen ein, so beispielsweise die der Inselbewohner, Touristen, Behörden, Flüchtlinge, aber auch die eines Fischers, der auf das Meer hinausfährt, um zu helfen, obwohl ihm eine Strafe aufgrund von Beihilfe zur illegalen Migration drohen könnte. „Wo ist da die Menschlichkeit? Ist das unser Europa, wo man, wenn man Schiffbrüchigen hilft, bestraft wird?“ – Solche und weitere Fragen sollen den Zuhörer an diesem Abend zum Nachdenken bewegen. Eine weitere Figur der Lesung, welche die Anwesenden berührte und teilweise zu Tränen anrührte, war ein Taucher. Am Morgen nach dem Schiffsunglück tauchte er hinab, um die Leichen aus dem Wrack zu bergen. Hierbei stieß er auf Kinder und Frauen. Ein Gedanke war: „Jeden Morgen, wenn ich aufwache, sehe ich diese leblosen Augen der Kinder vor mir, die immer noch um Hilfe baten“.

Im Anschluss an die Lesung fand noch eine offene Podiumsdiskussion mit Filiz Polat (Bündnis 90/Die Grünen), Tim Zumloh (Freizeit für Flüchtlingskinder), Selda Caliskan-Sahin (Rechtsanwältin) und Damaris Grimmsmann (Pastorin Ueffeln) statt. Eine Frage, die an die Teilnehmer gestellt wurde, lautete „Was können wir tun um zu helfen?“. Es sei wichtig, dass man sein Engagement, wenn es um dieses Thema geht beibehalte. „Nächstenliebe ist ein Menschenrecht“, so Grimmsmann. Eine weitere Antwort auf diese Frage kam von Filiz Polat: „Man muss Flagge zeigen gegen Rechts.“ Am Ende der Veranstaltung waren sich Lesende und Zuhörer einig, dass dies ein aufschlussreicher und interessanter Abend war.

Fotos von der szenischen Lesung finden Sie hier.

Kim Harmeyer


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